Geschichtlicher Überblick des OZ-Meißen „John Olms“

Der Krieg war vorbei, das Leben begann sich in der wieder zu normalisieren und man fand allmählich wieder Zeit und Muße für die Kunst. So kam es, dass Anfang der 50-er Jahre Georg Falk, als „Postzaubermeister“ in Meißen bestens bekannt, sich bemühte, wieder einen Zirkel aufzubauen. Der MZ der DDR war bereits gegründet, und Georg Falk machte sich mit einem Grüppchen Gleichgesonnener auf daran, eine neue Gruppe Meißen zu gründe.

Diese Gründungsmitglieder waren neben Georg Falk, Helga Schwarzbach, Hanns Thielemann, Gerhard Menzel, Wolfgang Franke, Max Umlauf, Martin Müller, W. Möbius und Erich Oelmann.

Nach anfänglichen Hindernissen und Querelen „alteingesessener“ Gruppen, die eine „neue“ Gruppe in Meißen ablehnten, gelang es ihm schließlich doch.

Am 14.Dezember 1956 wurde mit Zustimmung des Zentralhauses für Volkskunst in Leipzig die Gruppe Meißen des MZ der DDR gegründet. Warum sie sich anfangs noch „Interessengemeinschaft der Gruppe Dresden“ bezeichnen musste, kann heute keiner mehr so richtig sagen, aber am 23.05.1960 wurde durch den Präsidenten des MZ der DDR, Hans Tosari zusammen mit Erich Kluge und Günter Sterz die Selbstständigkeit der Gruppe Meißen besiegelt.

Die Meißner Zauberfreunde wurden durch die schriftstellerischen Arbeiten von Hanns Thielemann, der von 1957 bis 1970 den Zirkel leitete, in der DDR Zauberzeitschrift „Zauberkunst“ sowie durch den Zaubergerätehändler Georg Falk bald bekannt und anerkannt. Viele öffentliche Veranstaltungen wurden durchgeführt, Kinderferienlager und Ferienheime wurden zauberhaft betreut. Fahrten und Besuche bei anderen Zirkeln und gemeinsame Veranstaltungen mit Familien wurden Tradition






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